Hilf mit, die Wüste zum Blühen zu bringen – Werde Freiwilliger bei Lema’ancha!
Nach dem Angriff vom 7. Oktober 2023 standen israelische Landwirte vor einer noch nie dagewesenen Herausforderung. Viele verloren ihre Arbeitskräfte, ihre Ernten konnten nicht eingebracht werden und sie standen kurz vor dem Ruin. Ohne Hilfe hätten viele ihr Lebenswerk verloren – und auch die Nahrungsmittelversorgung des Landes wäre in ernste Gefahr geraten.
Seit November 2023 hat die Stiftung Lema’ancha über 1.000 Freiwillige aus acht verschiedenen Ländern mobilisiert, um nach Israel zu kommen und zu helfen.
Die Stiftung Lema’ancha wurde in erster Linie gegründet, um diese Landwirte zu unterstützen. Wir mobilisieren Freiwillige und setzen sie dort ein, wo die Not am größten ist.
Deine Hilfe kann den Unterschied machen.
„Die Negev-Wüste blüht nicht wegen der Pflanzen, die hier wachsen, sondern wegen der Menschen, die hierher kommen – Menschen, deren Herzen sich mit unseren verbinden. Das ist es, was die Wüste zum Blühen bringt!“
Trage zu einer blühenden Zukunft bei!
Als Freiwilliger hilfst du nicht nur den Bauern – du trägst auch zur Zukunft Israels bei. Du wirst Teil von etwas Größerem: der Erfüllung der Prophezeiung, dass die Wüste blühen wird!
Willst du etwas bewirken?
Das ist deine Chance, körperlich, praktisch und sinnvoll mitanzupacken.
Schließe dich Lema’ancha an und unterstütze israelische Landwirte bei der Verwirklichung ihrer Träume!
Melde dich noch heute an und mache den Unterschied!
Machst du mit uns mit?
Melde dich dann als Freiwilliger an oder unterstütze uns durch eine Spende.
Nitzana – Eine Oase für Bildung und Ökologie
Tief in der Weite der Negev-Wüste, nahe der ägyptischen Grenze, liegt Nitzana – ein einzigartiger und inspirierender Ort, an dem Bildung, Ökologie und Gemeinschaft aufeinandertreffen. Dieses besondere Bildungsprojekt, unterstützt von der Jewish Agency, ist Teil der Region Pitchat Nitzana, zu der auch die vier Moshavim Ezuz, Kadesh Barnea, Kmehin und Be’er Milka gehören.
Das alte Nitzana (Nessana)
Nitzana, auch bekannt als Nessana, wurde im 3. Jahrhundert v. Chr. von den Nabatäern gegründet. Die Stadt war ein wichtiger Karawanenstützpunkt entlang der Weihrauchstraße, einer Handelsroute zwischen Arabien und dem Mittelmeer.
Während der römischen und byzantinischen Zeit blühte Nitzana als Handels- und Landwirtschaftszentrum auf.
Archäologische Ausgrabungen förderten Überreste von Befestigungsanlagen, Kirchen und Wohnhäusern zutage, die die historische Bedeutung von Nitzana unterstreichen.
Das heutige Nitzana
Nitzana ist mehr als nur ein Bildungsort – es ist ein Platz, an dem Mensch und Natur im Einklang leben. Hier wird nach einem tieferen Bezug zur Schöpfung gestrebt – durch nachhaltiges Leben, ökologisches Bewusstsein und gemeinschaftliches Engagement.
Natur und Landschaft
Die Region Nitzana ist bekannt für ihre einzigartigen geologischen Formationen, darunter weiße Kreidefelsen und sanddünen.
Diese Naturschönheiten, zusammen mit den historischen Ruinen, machen Nitzana zu einem besonderen Ort, an dem sich Kultur und Natur vereinen.
Während deines Aufenthalts mit Lema’ancha ist Nitzana dein Zuhause – ein Ort zum Entdecken, Lernen und zur Inspiration durch die Stille und Schönheit der Wüste.
Freiwilligenarbeit in der Negev – Eine Einzigartige Erfahrung
Ab deiner Ankunft am Ben-Gurion-Flughafen in Israel wird alles für dich als Freiwilliger organisiert: Transport (An- und Abreise jeweils montags), Mahlzeiten, Unterkunft und ein Arbeitsplatz bei den Bauern. Entscheidest du dich in Absprache mit Lema’ancha für eine An- oder Abreise an einem anderen Tag, musst du deinen Transport selbst organisieren.
Aufenthaltsdauer und Flexibilität
Die Mindestaufenthaltsdauer beträgt eine Woche. Beim ersten Besuch kannst du maximal drei Wochen bleiben. Möchtest du länger als drei Wochen bleiben? Das ist möglich, aber nur nach Absprache mit der Leitung. Ein Aufenthalt von weniger als einer Woche ist nicht möglich.
Die Arbeit auf dem Feld
Unsere Tätigkeiten variieren das ganze Jahr über – je nach den Anbaukulturen der Bauern. Dazu gehören das Ernten von Gemüse und Obst wie Tomaten, Gurken, Paprika und Trauben sowie Pflegearbeiten wie das Entfernen alter Pflanzen, Unkrautjäten und das Schneiden von Reben und Olivenbäumen.
Keine Erfahrung? Kein Problem!
Eine gute körperliche Verfassung ist jedoch wichtig. Wir arbeiten sowohl im Freien als auch in Gewächshäusern. Im Sommer kann es in der Negev-Wüste ziemlich heiß werden. Deshalb passen wir in dieser Zeit die Arbeitszeiten an. Unsere Erfahrung zeigt, dass die Arbeit gut machbar ist – aber du solltest hitzebeständig sein.
Arbeiten im Restaurant von Nitzana
Wir merken, dass unsere Verbundenheit mit Nitzana immer stärker wird, und dafür sind wir dankbar. Aus dieser Zusammenarbeit heraus werden wir auch häufiger in andere Aufgaben innerhalb der Community eingebunden. Eine schöne Möglichkeit, die wir nun täglich anbieten können: Drei Freiwillige dürfen im Restaurant von Nitzana mitarbeiten.
Spricht dich die Arbeit auf dem Feld weniger an oder möchtest du gern einmal etwas anderes ausprobieren, dann ist dies eine schöne und abwechslungsreiche Option. Der Tagesrhythmus sieht hier etwas anders aus. Du beginnst später am Vormittag, und die Arbeit ist in drei Schichten aufgeteilt. Das sorgt für Abwechslung und bietet Raum, auch mehr von der Umgebung zu genießen.
In der Küche zu arbeiten bedeutet, Teil des Herzens von Nitzana zu werden. Du hilfst dabei, Freiwillige, Studierende und Mitarbeitende mit Mahlzeiten zu versorgen und trägst sichtbar zur Atmosphäre des Zusammenlebens und gemeinsamen Aufbaus bei. Praktisch, sozial und wertvoll.
Klingt das nach etwas für dich? Lass es uns wissen – wir erzählen dir gerne mehr.
Einheit – Mehr als nur Arbeit
Neben der körperlichen Arbeit ist es ein zentrales Ziel von Lema’ancha, Einheit zu fördern. Ein Teil unserer Mission ist es, Gläubige verschiedener Hintergründe und Generationen zusammenzubringen und Verbindung zwischen dem jüdischen Volk und Gläubigen aus den Nationen zu schaffen.
Wir glauben, dass das letzte Gebet des Messias Israels, wie in Johannes 17:20–21 beschrieben, sich zunehmend erfüllt:
„Ich bitte aber nicht nur für sie (die Juden), sondern auch für die, die durch ihr Wort an mich glauben werden – damit sie alle eins seien. Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir, sollen auch sie in uns sein, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.“
Wir rufen Menschen aus den Niederlanden, Belgien, Deutschland und der ganzen Welt auf, mit uns gemeinsam an dieser wunderbaren Aufgabe zu arbeiten.
Mach mit, pack mit an, und erlebe die Kraft echter Einheit!
Die folgenden drei Bibelstellen haben wir erhalten, als wir mit diesem Projekt begonnen:
„Fremde werden hintreten und eure Herden weiden, und Ausländer werden eure Ackerleute und Weingärtner sein.“
Jesaja 61:5
„Siehe, ich will ein Neues schaffen; jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht? Ich mache einen Weg in der Wüste und Wasserströme in der Einöde. Die Tiere des Feldes werden mich preisen, die Schakale und die Strauße; denn ich gebe in der Wüste Wasser und Ströme in der Einöde, damit ich mein Volk tränke, mein auserwähltes.“
Jesaja 43:19
„Und dein Volk, sie alle werden Gerechte sein; sie werden das Land ewiglich besitzen – ein Spross meiner Pflanzung, das Werk meiner Hände, zu meiner Verherrlichung.“
Jesaja 60:21
Wir hoffen, Sie bald im Heiligen Land begrüßen zu dürfen!
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